Schloss Muiderslot Tickets: Online-Kauf Schritt für Schritt

19,50 Euro kostet ein reguläres Erwachsenen-Ticket für das Schloss Muiderslot. Zwei Kinder im Alter von 4 bis 11 Jahren dazu, macht 34,50 Euro Eintritt – ohne Anfahrt, ohne Parkplatz, ohne Eis am Innenhof.

Schloss Muiderslot Tickets: Online-Kauf Schritt für Schritt

Wer diese Summe investiert und dann am Eingang steht, weil das gewünschte Zeitfenster nicht mehr verfügbar ist, hat an der falschen Stelle gespart: bei der Planung.

Tickets und Preise

Schloss Muiderslot

4,5/5 · 476 BewertungenPreise geprüft am 17. Juli 2026Kurzfristig verfügbar

I

Sparen

Offizielle Kasse und Online-Kauf

  • Erwachsene 19.50 €
  • Kind 7.50 €
  • Ermäßigt 7.50 €
An der Kasse

19.50 €

Offizielle Website

II

Führung

Private Führung

Diese private Führung bietet einen geführten Rundgang durch ein Museum, einen Palast und eine Burg.

III

Eintrittskarte

Eintrittskarte · 2 Stunden

Diese zweistündige Eintrittskarte ermöglicht den Besuch einer von Wasser und Gärten umgebenen Burg, die eine der ältesten des Landes ist.

2 Std.·4,8·190 Bewertungen

Preise sind Richtwerte: den endgültigen Tarif und freie Termine zeigt die Partnerseite.Buchung über unseren Partner GetYourGuide

Das Online-Ticketing für Muiderslot ist kein kompliziertes System. Es folgt einer klaren Reihenfolge, verlangt aber Aufmerksamkeit bei Datum, Uhrzeit und Ticketart. Besonders wichtig: Auch Besucher mit einer Eintrittsberechtigung wie der Museumkaart brauchen eine Reservierung für ein Zeitfenster. Kostenlos heißt hier nicht automatisch, dass man ohne vorherige Buchung durch das Tor kommt.

Das Buchungssystem: Ablauf und Anforderungen im Gantner-Portal

Das Schloss Muiderslot nutzt für den Online-Ticketverkauf die Plattform Gantner. Die Oberfläche führt Schritt für Schritt durch die Buchung. Trotzdem lohnt es sich, einige Angaben bereitzuhalten, bevor man den Kauf startet. Das Portal fragt unter anderem nach:

1. Telefonnummer – sie wird im Zusammenhang mit praktischen Informationen und Besucherbefragungen abgefragt.

2. Postleitzahl – auch diese Angabe gehört zu den Daten, die das Buchungssystem bei der Reservierung abfragt.

3. Herkunftsland – die Abfrage steht ebenfalls im Buchungsprozess und dient praktischen Informationen sowie Besucherbefragungen.

Aus diesen Feldern sollte man keine falschen Schlüsse ziehen. Sie sind Teil der Datenerfassung im Portal; daraus folgt nicht automatisch, dass jede Angabe als zwingendes Pflichtfeld den Kauf technisch blockiert. Entscheidend ist, welche Felder das System im konkreten Buchungsschritt tatsächlich als erforderlich markiert.

Der eigentliche Kauf lässt sich in drei Grundschritte zerlegen:

1. Datum auswählen. Im Kalender sucht man zunächst den gewünschten Besuchstag. Die verfügbaren Tage richten sich nach den Öffnungszeiten des Schlosses.

2. Zeitfenster auswählen. Anschließend zeigt das Portal die verfügbaren Eintrittszeiten an. Je nach Auslastung kann die Auswahl am gewünschten Tag bereits eingeschränkt sein.

3. Ticketart und Anzahl festlegen. Danach werden die Kategorien ausgewählt, die Kontaktdaten ergänzt und die Zahlung abgeschlossen.

Die Reihenfolge ist banal, aber sie hat eine praktische Konsequenz: Erst das Datum festlegen, dann die Verfügbarkeit des Zeitfensters prüfen und erst danach die genaue Zusammenstellung der Tickets vornehmen. Wer zunächst nur die Ticketanzahl kalkuliert und die Uhrzeit erst am Ende prüft, kann mit einer ungünstigen Kombination aus Ankunft, Parkplatz und Eintrittszeit dastehen.

Ein Zeitfenster-Ticket ist keine lose Reservierungsnotiz. Wer Datum und Uhrzeit auswählt und den Kauf abschließt, sollte diese Entscheidung als verbindliche Besuchsplanung behandeln.

Welche Angaben für die Buchung sinnvoll sind

Telefonnummer, Postleitzahl und Herkunftsland werden im Gantner-Portal abgefragt. Die Angaben stehen im Zusammenhang mit praktischen Informationen und Besucherbefragungen. Ob ein Feld im jeweiligen Schritt zwingend ausgefüllt werden muss, zeigt das Portal selbst durch die entsprechende Kennzeichnung.

Für die Buchung sollte man außerdem Folgendes griffbereit haben:

  • das gewünschte Besuchsdatum und ein bis zwei Ausweichtermine,
  • die Zahl der Erwachsenen und Kinder,
  • Nachweise oder Karten für kostenfreien beziehungsweise ermäßigten Eintritt,
  • die E-Mail-Adresse, an die die Buchungsbestätigung geschickt werden soll,
  • bei Gruppen eine möglichst verlässliche Teilnehmerzahl.

Nach dem Kauf sollte die Bestätigung nicht nur im Postfach liegen bleiben. Sie gehört auf das Smartphone oder als Ausdruck ins Gepäck. Gerade bei Familien und Gruppen ist es unnötig riskant, am Eingang erst nach der richtigen Mail zu suchen.

Freier Eintritt und Zeitfenster

Inhaber der Museumkaart, der I amsterdam City Card, des Stadspas oder einer ICOM-Karte zahlen für den Eintritt nichts, müssen aber ebenfalls ein Online-Ticket mit Zeitfenster reservieren. Das Ticket weist in diesem Fall nicht unbedingt einen regulären Eintrittspreis aus; es erfüllt vor allem die Funktion, einen Platz im gewählten Zeitfenster zu sichern.

Das gilt auch innerhalb einer gemischten Gruppe. Wenn etwa zwei Erwachsene regulär zahlen und eine weitere Person eine Museumkaart besitzt, muss die rabatt- beziehungsweise eintrittsberechtigte Person in der Buchung berücksichtigt werden. Für sie ist ebenfalls ein eigenes Zeitfenster-Ticket erforderlich. Das bedeutet nicht, dass Gruppen grundsätzlich nicht gemeinsam über ein Konto oder in einem Buchungsvorgang gebucht werden können. Entscheidend ist vielmehr, dass jede Person mit kostenfreiem Eintritt korrekt reserviert ist.

Preisstruktur und Ermäßigungen: Von regulären Tickets bis zur Museumkaart

Die im Ticketshop ausgewiesenen Kategorien sind überschaubar. Für die Kalkulation einer Familie oder eines Tagesausflugs reicht deshalb zunächst eine einfache Aufstellung:

KategorieEintrittspreis
Erwachsene ab 12 Jahren19,50 €
Kinder von 4 bis 11 Jahren7,50 €
CJP / Cultuurkaart7,50 €
Kinder von 0 bis 3 Jahrenkostenlos
Museumkaart-Inhaberkostenlos, Zeitfenster-Reservierung nötig
I amsterdam City Cardkostenlos, Zeitfenster-Reservierung nötig
Stadspaskostenlos, Zeitfenster-Reservierung nötig
ICOM-Kartekostenlos, Zeitfenster-Reservierung nötig

Der Preis im Ticketshop sollte vor dem Abschluss mit der eigenen Ticketkombination abgeglichen werden. Das gilt besonders dann, wenn mehrere Altersgruppen, Karteninhaber oder Gruppenrabatte zusammenkommen. Unabhängig davon, wie die Buchungsmaske die einzelnen Positionen darstellt, ist die richtige Kategorie Sache des Besuchers.

Der Audioguide ist im Eintritt enthalten. Im Entwurf der Buchung sollte er deshalb nicht als zusätzliches Ticket eingeplant werden. Angaben zu einzelnen Sprachversionen sollte man dagegen nicht aus den abgefragten persönlichen Daten ableiten. Wer auf eine bestimmte Führung oder Erklärung angewiesen ist, prüft die aktuelle Information des Schlosses beziehungsweise die Hinweise im Ticketportal vor dem Besuch.

Gruppenrabatt: 1,00 Euro pro Person ab 20 Personen

Für Gruppen ab 20 Personen gilt ein Rabatt von 1,00 Euro pro Ticket. Die Gruppe muss mindestens zwei Wochen im Voraus angemeldet werden. Das ist weniger eine Frage des letzten Mausklicks als der Organisation: Bei einer größeren Zahl von Besuchern müssen Teilnehmerzahl, Zeitfenster und gegebenenfalls Führung zusammenpassen.

Bei Führungen liegt die maximale Gruppengröße pro Guide bei 15 Personen. Das wirkt sich auf die Planung aus:

  • Bis 15 Personen reicht eine Führungsgruppe.
  • Bei 16 bis 30 Personen muss mit zwei Führungsgruppen gerechnet werden.
  • Ab 31 Personen werden drei Gruppen relevant.

Der Gruppenrabatt und die Führungsorganisation sind dabei zwei verschiedene Dinge. Eine Gruppe kann den Rabatt erhalten, muss aber trotzdem prüfen, wie sie auf die verfügbaren Führungen und Zeitfenster verteilt wird.

Die Rechnung für 25 Erwachsene sieht so aus:

  • Regulärer Preis: 25 × 19,50 € = 487,50 €
  • Mit Gruppenrabatt: 25 × 18,50 € = 462,50 €
  • Ersparnis: 25,00 €

Das ist keine Summe, die eine ganze Reise rettet. Bei einer größeren Gruppe zählt aber nicht nur der Rabatt. Auch die Frage, ob alle Personen gleichzeitig ankommen, ob die Führungskapazität ausreicht und ob die Teilnehmerzahl wirklich belastbar ist, gehört in die Vorbereitung.

Ab 20 Personen reduziert sich der Ticketpreis um 1,00 Euro pro Person. Die Anmeldung mindestens zwei Wochen vorher ist der wichtigere Termin, weil sie die weitere Organisation der Gruppe bestimmt.

Kinder: Altersgrenzen und Begleitpflicht

Kinder bis einschließlich 12 Jahre dürfen das Museumsgelände – also Schloss, Gärten und Aktivitäten – nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten. Die Begleitung ist damit nicht bloß ein guter Rat für unübersichtliche Räume, sondern Teil der geltenden Hausregel.

Die Preisstaffelung lässt sich schnell zusammenfassen:

  • 0 bis 3 Jahre: kostenlos, aber nur in Begleitung eines Erwachsenen.
  • 4 bis 11 Jahre: 7,50 Euro, ebenfalls mit Begleitung.
  • Ab 12 Jahren: regulärer Erwachsenenpreis von 19,50 Euro.

Bei einem Kind, das kurz vor dem Wechsel in die nächste Altersstufe steht, sollte man nicht nach Gefühl buchen. Maßgeblich ist die Alterskategorie, die das Portal für den Besuch abfragt. Bei mehreren Kindern lohnt sich außerdem ein kurzer Blick auf die ausgewählte Anzahl: Gerade in einer mobilen Buchungsmaske ist ein Zahlendreher schnell passiert.

Wichtige Hinweise zur Planung: Zeitfenster, Gruppenbesuche und Altersbeschränkungen

Das Zeitfenster-System ist der kritische Faktor beim Ticketkauf. Muiderslot ist kein Museum, in das man unabhängig von der Auslastung jederzeit hineingeht. Für die einzelnen Eintrittszeiten steht nur eine begrenzte Kapazität zur Verfügung. Ist ein Slot voll, hilft auch ein gültiges Ticket für denselben Tag nicht automatisch weiter, wenn darin eine andere Uhrzeit steht.

In der Sommersaison vom 1. April bis zum 31. Oktober ist das Schloss täglich geöffnet. In der Wintersaison vom 1. November bis zum 31. März gilt die Öffnung von Dienstag bis Sonntag. Wer den Besuch im Winter plant, muss den Montag aus der Terminliste streichen. Am 1. Januar öffnet das Schloss ab 12:00 Uhr.

Für Einzelbesucher ist ein gewisser Vorlauf sinnvoll:

1. Wunschdatum früh im Kalender prüfen. So sieht man nicht nur, ob der Tag geöffnet ist, sondern auch, welche Zeitfenster noch verfügbar sind.

2. Ausweichtermine bereithalten. Das ist besonders an Wochenenden, Feiertagen und in der Sommersaison hilfreich.

3. Anreise und Eintritt aufeinander abstimmen. Ein günstiger Parkplatz mit Fußweg ist nur dann eine gute Option, wenn zwischen Parken und Zeitfenster genug Luft bleibt.

4. Nicht erst am Morgen des Besuchs mit der gesamten Planung beginnen. Spontane Besuche können funktionieren, sind aber von der dann vorhandenen Verfügbarkeit abhängig.

Die beliebten Vormittagszeiten sind in stark nachgefragten Phasen häufig zuerst belegt. Wer mit kleinen Kindern reist, bevorzugt vielleicht den frühen Slot; wer aus Amsterdam oder einer anderen Stadt anreist, braucht dagegen Zeit für die Strecke. Das Portal entscheidet nicht, welche Variante praktisch ist. Diese Entscheidung muss vor dem Kauf fallen.

Planung für Gruppen

Bei einer Gruppe kommen mehrere Reservierungen und organisatorische Fragen zusammen. Der Rabatt ab 20 Personen setzt eine Anmeldung mindestens zwei Wochen im Voraus voraus. Zusätzlich müssen die Teilnehmer in den verfügbaren Zeitfenstern untergebracht werden.

Eine vernünftige Reihenfolge lautet:

1. Teilnehmerzahl möglichst verbindlich feststellen.

2. Regulär zahlende und eintrittsberechtigte Personen auseinanderhalten.

3. Für jede eintrittsberechtigte Person ein eigenes Zeitfenster-Ticket einplanen.

4. Prüfen, wie viele Führungsgruppen bei maximal 15 Personen pro Guide benötigt werden.

5. Erst danach den Kauf und die Anmeldung abschließen.

Eine gemischte Gruppe ist also kein Sonderfall, der sich durch Weglassen einzelner Personen lösen lässt. Wer eine Museumkaart besitzt, wird nicht einfach aus der Reservierung herausgenommen. Der kostenlose Eintritt verändert den Preis, nicht den Bedarf an einem reservierten Platz.

Öffnungszeiten im Überblick

ZeitraumÖffnungszeiten
1. April bis 31. Oktobertäglich, 10:00–17:00 Uhr
1. November bis 31. MärzDienstag bis Sonntag, 10:00–17:00 Uhr
1. Januarab 12:00 Uhr geöffnet

Die Öffnungszeiten beschreiben den Rahmen des Besuchstags; sie ersetzen nicht die Auswahl eines Zeitfensters. Wer an einem Montag in der Wintersaison anreist, steht außerdem vor einem grundsätzlichen Problem: Das Schloss ist an diesem Tag geschlossen.

Barrierefreiheit und Logistik: Was Sie vor Ort im Schloss Muiden erwartet

Bei der Barrierefreiheit muss man zwischen den Außenflächen und den historischen Innenräumen unterscheiden. Innenhof, Gärten und weitere Außenbereiche sind zugänglich. Die mehrstöckigen Gebäude des Schlosses stellen dagegen bauliche Grenzen dar.

Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen können nicht in die Innenräume mitgenommen werden. Die historischen Treppenhäuser sind eng, Aufzüge und Rampen stehen dort nicht zur Verfügung. Wer den Besuch mit einer mobilitätseingeschränkten Person plant, sollte deshalb nicht nur auf den Eintrittspreis und das Zeitfenster schauen, sondern vorab klären, welche Bereiche tatsächlich genutzt werden können.

Was im Außenbereich funktioniert

  • Innenhof und Außenflächen,
  • Gärten und Wege im zugänglichen Bereich,
  • ein Aufenthalt außerhalb der historischen Innenräume auch dann, wenn die Räume selbst nicht erreichbar sind.

Der Zugang zu den Außenflächen für Rollstuhlfahrer ist kostenlos. Für die Nutzung der Innenräume gilt diese Aussage nicht; dort gelten die regulären Eintrittsbedingungen, sofern ein Zugang überhaupt möglich ist. Die Begriffe „barrierefrei“ und „vollständig zugänglich“ sind bei einem mittelalterlichen Schloss daher nicht gleichzusetzen.

Auch Familien mit Kinderwagen sollten den Innenraum nicht als selbstverständlich befahrbare Strecke einplanen. Ein Schlossbesuch besteht nicht nur aus dem Weg vom Eingang bis zu einem Ausstellungsraum. Treppen, schmale Passagen und wechselnde Bodenverhältnisse gehören zur baulichen Realität des Gebäudes.

Parken: Die Kostenfalle am Schloss

Die nächstgelegenen kostenpflichtigen Parkplätze in Schlossnähe kosten 2,40 Euro pro Stunde beziehungsweise 21,60 Euro pro Tag. Bei einem Besuch von drei bis vier Stunden entstehen damit 7,20 bis 9,60 Euro allein für das Abstellen des Autos.

Alternativ stehen die kostenlosen Parkplätze P1 am Maxisweg und P2 am Mariahoeveweg zur Verfügung. Von dort beträgt der Fußweg zum Schloss etwa 15 Minuten. Für einen Vier-Stunden-Besuch lässt sich damit fast ein Betrag von 10 Euro sparen. Der Preis dafür ist kein kompliziertes Parksystem, sondern zusätzliche Zeit auf dem Weg.

ParkmöglichkeitKostenZeitaufwand
Parkplatz in Schlossnähe2,40 €/Stunde, 21,60 €/Tagdirekter Zugang
P1, Maxiswegkostenlosetwa 15 Minuten zu Fuß
P2, Mariahoevewegkostenlosetwa 15 Minuten zu Fuß

Die Parkentscheidung sollte vor der Auswahl des Zeitfensters fallen. Wer für 10:00 Uhr bucht und erst kurz vor Beginn am kostenlosen Parkplatz ankommt, muss Fußweg, Parkplatzsuche und den Weg zum Eingang zusammenrechnen. Bei Kindern, Gepäck oder eingeschränkter Mobilität kann der nähere Parkplatz trotz der Kosten die praktischere Lösung sein.

Drei Stunden Schlossbesuch plus Parkgebühr in Schlossnähe: 7,20 Euro nur fürs Abstellen. Die 15 Minuten Fußweg von P1 oder P2 kosten nichts – außer etwas Zeit, die man bei der Buchung einkalkulieren muss.

Stornierungsbedingungen und Sicherheit: Warum Rückerstattungen ausgeschlossen sind

Die Rückerstattungsbedingungen sind eindeutig und seit dem 1. Juni 2019 gültig: Einmal gekaufte Tickets werden grundsätzlich nicht umgetauscht und nicht erstattet. Das betrifft auch Situationen, in denen sich die persönliche Planung ändert. Krankheit, schlechtes Wetter oder eine kurzfristige Meinungsänderung machen das Ticket nicht automatisch rückgabefähig.

Eine Ausnahme besteht bei einer unvorhergesehenen Evakuierung oder einem Notfall, der Besucher dazu zwingt, das Gelände vorzeitig zu verlassen. In einem solchen Fall kann eine Rückerstattung möglich sein. Diese Ausnahme bezieht sich auf die konkrete Situation vor Ort und ist nicht mit einer allgemeinen Stornierungsoption vor dem Besuch gleichzusetzen.

Der praktische Schluss daraus ist einfach: Das Ticket sollte erst gekauft werden, wenn Datum, Teilnehmerzahl und Anreise halbwegs feststehen. Besonders bei Gruppen ist die Reihenfolge entscheidend. Wer zunächst für alle möglichen Teilnehmer bucht und später aussortiert, trägt das Risiko für die nicht genutzten Tickets.

Das gilt auch für Inhaber kostenloser Eintrittskarten. Ein reserviertes Zeitfenster bleibt eine Reservierung. Wer nicht erscheint, kann den Slot nicht nachträglich automatisch in einen anderen Termin umwandeln. Die Eintrittsberechtigung bleibt zwar bestehen, die konkrete Buchung ist damit aber nicht beliebig verschiebbar.

Was das für die Planung heißt:

1. Nur buchen, wenn der Besuch terminlich ausreichend feststeht.

2. Keine parallelen „Vielleicht“-Buchungen für mehrere Tage anlegen.

3. Bei Gruppen die Teilnehmerzahl vor dem Kauf so weit wie möglich klären.

4. Bei Museumkaart, I amsterdam City Card, Stadspas und ICOM-Karte die Reservierung genauso ernst nehmen wie ein kostenpflichtiges Ticket.

5. Bei einer Anreise mit dem Auto die Parkoption vor der Auswahl der Uhrzeit festlegen.

6. Die Buchungsbestätigung und die verwendete Eintrittskarte am Besuchstag zugänglich halten.

Fazit: Sauber gebucht, sauber besucht

Das Ticketing-System des Schlosses Muiderslot ist kein Hexenwerk. Es verlangt aber, dass man Zeitfenster, Ticketkategorien und Anreise nicht getrennt voneinander betrachtet. Erst das Datum, dann die verfügbare Uhrzeit, danach die Zusammensetzung der Gruppe: Diese Reihenfolge verhindert die meisten vermeidbaren Fehler.

19,50 Euro kostet der reguläre Eintritt für Erwachsene, Kinder von 4 bis 11 Jahren zahlen 7,50 Euro. Kinder bis einschließlich 3 Jahre kommen kostenlos hinein. Der Audioguide ist im Eintritt enthalten. Museumkaart-Inhaber und andere berechtigte Karteninhaber zahlen keinen Eintritt, benötigen aber trotzdem ein reserviertes Zeitfenster-Ticket. Bei Gruppen ab 20 Personen gibt es 1,00 Euro Rabatt pro Person; die Anmeldung muss mindestens zwei Wochen vorher erfolgen.

Wer in Schlossnähe parkt, zahlt für drei Stunden 7,20 Euro. Die kostenlosen Parkplätze P1 und P2 liegen ungefähr 15 Gehminuten entfernt. Für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen sind die historischen Innenräume nicht zugänglich, während Außenbereiche und Innenhof genutzt werden können. Und wer einmal gebucht hat, hat grundsätzlich gebucht: Umtausch und Rückerstattung sind ausgeschlossen, abgesehen von der ausdrücklich vorgesehenen Ausnahmesituation einer Evakuierung oder eines Notfalls vor Ort.

Tickets für das Schloss Muiderslot kauft man deshalb nicht einfach möglichst schnell, sondern passend zum tatsächlichen Besuchsplan. Wer Zeitfenster, Begleitung der Kinder, Gruppengröße und Parkplatz vorher zusammenbringt, kommt am Eingang nicht in Erklärungsnot. kapott

Praktische Hinweise

Währung: EUR

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

Häufige Fragen

Brauche ich mit einer Museumkaart ein Ticket für das Schloss Muiderslot?
Ja, auch Inhaber einer Museumkaart oder anderer Karten für freien Eintritt müssen vorab online ein Ticket mit einem festen Zeitfenster reservieren.
Wie viel kostet der Eintritt für Erwachsene und Kinder?
Ein reguläres Ticket für Erwachsene ab 12 Jahren kostet 19,50 Euro, während Kinder im Alter von 4 bis 11 Jahren 7,50 Euro zahlen. Kinder bis einschließlich 3 Jahre haben freien Eintritt.
Gibt es kostenlose Parkmöglichkeiten am Schloss?
Ja, die Parkplätze P1 am Maxisweg und P2 am Mariahoeveweg sind kostenlos. Von dort aus beträgt der Fußweg zum Schloss etwa 15 Minuten.
Sind die Innenräume des Schlosses barrierefrei zugänglich?
Nein, die historischen Innenräume sind aufgrund enger Treppenhäuser nicht für Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen zugänglich. Der Innenhof und die Gärten können jedoch besucht werden.
Wie erhalte ich einen Gruppenrabatt?
Ab einer Gruppengröße von 20 Personen reduziert sich der Ticketpreis um 1,00 Euro pro Person. Die Anmeldung muss mindestens zwei Wochen vor dem Besuch erfolgen.