Lumia Gallery Prag: Tickets kaufen und Besuch effizient planen

Sie haben einen freien Abend in Prag, es ist bereits dunkel, und die Lumia Gallery hat noch bis 21 Uhr geöffnet.

Lumia Gallery Prag: Tickets kaufen und Besuch effizient planen

Bevor Sie loslaufen, lohnt sich ein Blick auf das Smartphone: Wer sein Ticket vorab über die offizielle Website bucht, spart gegenüber dem Kassenpreis spürbar und reserviert gleichzeitig ein konkretes Zeitfenster. Wer spontan vorbeischaut, zahlt den Aufschlag für diese Flexibilität. Das ist keine Marotte des Hauses, sondern eine typische Form der Kapazitätssteuerung: Wer im Voraus bucht, entlastet die Kasse, und im Gegenzug gibt es einen Preisvorteil.

Lumia Gallery

Tickets und Preise

4,2/5· 42 Bewertungen
Unsere Wahl
Eintrittskarte – Audiovisuelle Lichtkunst
GetYourGuide

Kurzfristig verfügbarPreise erfasst am 09. September 2026 — Tagespreis auf der Partnerseite.Kostenlose Stornierung

Offizielle Website — lumia.gallery

Preise sind Richtwerte: den endgültigen Tarif und freie Termine zeigt die Partnerseite.

Buchung über unseren Partner GetYourGuide

Wer Tickets für die Lumia Gallery kaufen will, hat also im Wesentlichen zwei Wege. Der Unterschied liegt nicht nur im Preis, sondern auch im Ablauf vor Ort. Mit einem Online-Ticket lässt sich der Besuch besser in einen Prag-Tag einbauen; an der Tageskasse bleibt man flexibler, muss aber mit dem höheren Preis und möglichen Wartezeiten rechnen.

Preisvorteile und Buchung: Warum Online-Tickets die bessere Wahl sind

Die Galerie arbeitet mit drei Preiskategorien: Erwachsene, Kinder sowie Studierende und Senioren. Alle drei Kategorien werden sowohl an der Tageskasse als auch im Online-Shop der offiziellen Website angeboten. Der entscheidende Unterschied liegt in der Größenordnung: Wer online bucht, erhält rund 13 Prozent Rabatt auf den jeweiligen Kassenpreis.

Das ist mehr als ein symbolischer Betrag, gerade bei Familien oder Gruppen. Bei vier Erwachsenen summiert sich der Unterschied zwischen Online-Buchung und Kassenkauf schnell zu einem Betrag, der sich für ein weiteres Getränk, ein Mittagessen oder den nächsten Programmpunkt in Prag nutzen lässt. Noch wichtiger ist für viele Besucher aber die Planungssicherheit: Mit dem gebuchten Zeitfenster ist klar, wann der Einlass vorgesehen ist und wie viel Raum im Tagesablauf dafür reserviert werden sollte.

Beim Online-Kauf über die offizielle Seite läuft der Vorgang übersichtlich ab:

1. Das gewünschte Datum auswählen und ein verfügbares Zeitfenster öffnen.

2. Die benötigten Tickets in den Warenkorb legen. Mehrere Preiskategorien lassen sich kombinieren.

3. Die Bezahlung abschließen.

4. Die Bestätigung per E-Mail abwarten und das Ticket digital oder ausgedruckt zum Einlass mitbringen.

Vor dem endgültigen Klick lohnt sich ein kurzer Blick auf Datum, Uhrzeit und Ticketkategorie. Gerade bei einem Prag-Aufenthalt mit mehreren reservierten Programmpunkten ist ein versehentlich ausgewählter Slot ärgerlicher als bei einem spontanen Museumsbesuch. Das Ticket sollte außerdem nicht erst unmittelbar vor dem Eingang gesucht werden. Eine geöffnete Bestätigung auf dem Smartphone oder ein gespeicherter Download macht den Einlass unkomplizierter, vor allem wenn das Mobilfunknetz in den dichten Straßen der Altstadt gerade nicht zuverlässig arbeitet.

Der praktische Vorteil des Online-Tickets liegt nicht nur im Preis. Wer ein festes Zeitfenster hat, kann die Anreise darauf abstimmen und muss vor Ort nicht erst an der Kasse klären, ob der gewünschte Zeitraum noch verfügbar ist. Die Galerie wiederum sieht im Voraus, wie viele Besucher pro Slot kommen, und kann Personal und Andrang besser steuern. Das erklärt, warum der Online-Kauf mit einem Preisvorteil verbunden ist.

Offizielle Website oder Vermittlungsplattform?

Wer lieber auf Drittanbieter wie Tiqets, GetYourGuide oder den Prague CoolPass ausweicht, findet die Lumia Gallery ebenfalls im Programm. Solche Plattformen können sinnvoll sein, wenn bereits mehrere Prager Attraktionen über eine App oder einen gemeinsamen Reiseplan organisiert werden. Je nach Angebot kommen flexible Stornierungsbedingungen, Kombinationsmöglichkeiten oder eine zentrale digitale Ticketablage hinzu.

Der Preisvorteil der offiziellen Website ist dort allerdings nicht automatisch eingepreist. Vermittlungsplattformen kalkulieren ihre Angebote anders, und ein Kombi-Ticket ist nur dann günstiger, wenn die enthaltenen Leistungen tatsächlich genutzt werden. Wer ausschließlich die Lumia Gallery besuchen möchte, sollte deshalb vor dem Kauf den Gesamtpreis, die enthaltene Ticketkategorie und die Bedingungen für Umbuchung oder Stornierung vergleichen.

Wer Tickets für die Lumia Gallery kaufen will, fährt mit der offiziellen Online-Buchung meist am geradlinigsten: Der Preis liegt rund 13 Prozent unter dem Kassenpreis, und das Zeitfenster ist gleich mit reserviert.

Logistik vor Ort: Öffnungszeiten und der ideale Zeitpunkt für den Besuch

Die Lumia Gallery ist täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist eine Stunde vor Schließung, also bis 20:00 Uhr. Wer erst spät am Abend kommt, sollte diese Grenze nicht zu knapp kalkulieren. Eine Stunde kann für den Rundgang ausreichen, wird aber schnell eng, wenn Sie an interaktiven Stationen stehen bleiben, fotografieren oder einzelne Installationen mehrfach ansehen möchten.

Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei 45 bis 60 Minuten. Für rund 24 Installationen auf zwei Etagen ist das eine realistische Größenordnung. Wer nur durchläuft, kann deutlich schneller fertig sein, nimmt dann aber einen Teil des Reizes aus dem Besuch. Viele Werke erschließen sich nicht in dem Moment vollständig, in dem man den Raum betritt. Die Wirkung verändert sich mit der eigenen Position, mit Bewegung und mit dem Wechsel zwischen Projektion, Spiegelung und Dunkelheit.

Wer einzelne Installationen bewusst auf sich wirken lässt und an den interaktiven Stationen experimentiert, bleibt eher eine Stunde oder länger. Auch ein zweiter Durchgang kann sich lohnen: Bei Installationen, die auf Bewegung oder die Position im Raum reagieren, sieht der Ablauf nicht zwingend genauso aus wie beim ersten Mal.

Die Öffnungszeit allein sagt wenig darüber aus, wann der Besuch am angenehmsten ist. Entscheidend sind Besucheraufkommen, Lichtverhältnisse außerhalb des Gebäudes und die Frage, ob Sie die Galerie als eigenständigen Programmpunkt oder als kurzen Zwischenstopp einplanen.

  • Werktags am Vormittag von 10:00 bis 12:00 Uhr: Zu dieser Zeit ist die Besucherdichte meist niedriger. Das verkürzt mögliche Wartezeiten an einzelnen Installationen und lässt mehr Raum für Fotos ohne Gedränge.
  • Am späten Nachmittag von 16:00 bis 18:00 Uhr: Diese Zeit passt gut, wenn die Galerie in einen Stadtbummel eingebaut werden soll. Die 3D-Projektionen und das Video-Mapping wirken im dunkleren Umfeld besonders eindrucksvoll.
  • Am frühen Abend von 18:00 bis 20:00 Uhr: Das ist für viele Besucher das intensivste Zeitfenster, zugleich steigt die Frequenz. Wer diesen Zeitraum bevorzugt, sollte die Lumia Gallery Tickets Verfügbarkeit nicht erst im letzten Moment prüfen.
  • An Wochenenden und Feiertagen: Dann ist mit mehr Besuchern zu rechnen. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, weicht auf den Vormittag oder einen späteren Slot aus.

Das Online-Zeitfenster hat dabei zwei Funktionen. Es sichert den Einlass im ausgewählten Zeitraum und hilft der Galerie, den Besucherstrom zu verteilen. Es bedeutet nicht, dass Sie nach dem Eintritt minutengenau durch die Räume geführt werden. Vielmehr schafft es einen geregelten Zugang, der den Andrang an der Kasse und am Eingang entzerrt.

Für die Tagesplanung ist ein Puffer sinnvoll. Wer vorher vom Altstädter Ring kommt, braucht zwar keine lange Anreise, sollte aber den Weg durch die belebte Celetná und die Orientierung im Gebäude berücksichtigen. Wer nach dem Besuch eine Tischreservierung oder eine weitere Eintrittszeit einhalten muss, plant besser nicht mit der kürzestmöglichen Aufenthaltsdauer.

Die Ausstellung im Detail: Was Sie auf 1.400 Quadratmetern erwartet

Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen im historischen Gebäude Celetná 15. Insgesamt stehen rund 1.300 bis 1.400 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung, aufgeteilt auf den 2. und 3. Stock. 24 interaktive Licht- und Kunstinstallationen verteilen sich auf diese Fläche.

Das räumliche Format ist wichtig, weil die Lumia Gallery nicht wie ein klassisches Museum funktioniert. Hier hängen nicht einfach einzelne Werke an einer Wand, die man in einer festgelegten Reihenfolge betrachtet. Die Ausstellung ist als begehbare Umgebung angelegt. Projektionen, Spiegel, Lichtflächen und bewegte Bilder bilden Räume, durch die sich Besucher hindurchbewegen. Die eigene Position gehört damit zumindest teilweise zur Wahrnehmung des Werks.

Welche Installationen Besucher erwarten

Die Technologiepalette reicht von 3D-Projektionen und Video-Mapping bis zu LED-Mapping und interaktiven Videoprojektionen. Hinzu kommen Spiegellabyrinthe und ein kaleidoskopisches Kino. Die Stationen unterscheiden sich deshalb deutlich voneinander: Manche wirken vor allem über Raumtiefe und Perspektive, andere über Bewegung, Wiederholung oder die optische Brechung des eigenen Spiegelbilds.

Wer eine klassische Ausstellung mit ausführlichen Wandtexten und einer chronologischen kunsthistorischen Führung erwartet, sollte seine Erwartung entsprechend anpassen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erleben der Räume und auf der Verbindung von Licht, Klang, Bewegung und Architektur. Das macht den Besuch niedrigschwellig, bedeutet aber auch, dass die Qualität des Rundgangs stark davon abhängt, ob man den einzelnen Stationen Zeit lässt.

Die Aufteilung der Etagen gibt eine grobe Orientierung:

BereichSchwerpunkteZugang
2. ObergeschossEingangsbereich, erste interaktive Stationen, Spiegellabyrinth und große 3D-ProjektionenBarrierefrei erreichbar
3. ObergeschossVideo-Mapping, LED-Mapping, kaleidoskopisches Kino und verdichtete InstallationenÜber einen Aufzug auf Anfrage, teilweise mit Stufenabschnitten

Der Rundgang führt üblicherweise vom 2. in den 3. Stock. Die Richtung ist nicht als starre Museumsroute zu verstehen, dennoch empfiehlt das Haus die vorgegebene Abfolge, weil die Installationen aufeinander aufbauen können und die Orientierung dadurch einfacher bleibt. Wer aus einem bestimmten Grund oben beginnen möchte, kann dies im Einzelfall an der Kasse ansprechen. Ob das möglich ist, hängt von der Situation vor Ort und vom Besucherstrom ab.

Fotografieren, Filmen und Verhalten in den Räumen

An den meisten Stationen ist Fotografieren und Filmen ausdrücklich erlaubt, in der Regel ohne Blitz. Für Smartphone-Aufnahmen ist ein guter Low-Light-Modus hilfreicher als ein starkes künstliches Licht. Die Installationen leben von Dunkelheit und Kontrast; ein Blitz macht ein Foto zwar heller, zerstört aber häufig genau die Atmosphäre, die man festhalten möchte.

Stative und Selfie-Sticks sind nicht gestattet. Das ist bei einer interaktiven Ausstellung nachvollziehbar: In engen Bereichen können sie den Weg versperren, andere Besucher berühren oder Bewegungen vor den Projektionen einschränken. Auch bei erlaubten Aufnahmen gilt deshalb die einfache Regel, den Raum nicht länger zu blockieren. Ein kurzer Clip ist meist sinnvoller als ein minutenlanges Posieren an einer Station.

Bei interaktiven Werken sollte man außerdem darauf achten, nicht in die Bewegungsfläche anderer Besucher zu geraten. Die Wirkung entsteht oft gerade dadurch, dass mehrere Personen nacheinander oder gleichzeitig auf die Projektion reagieren. Wer eine Installation vollständig für sich fotografieren möchte, wartet besser einen Moment, statt sich durch den Raum zu drängen.

Barrierefreiheit und Sicherheit: Wichtige Hinweise für Ihren Rundgang

Ein Punkt gehört in jede Besuchsplanung: Die Lumia Gallery arbeitet intensiv mit Licht-, Stroboskop- und Flimmereffekten. Das Haus weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Ausstellung für Personen mit fotosensibler Epilepsie nicht empfohlen wird. Auch wer aus eigener Erfahrung weiß, dass flackerndes oder stark wechselndes Licht Beschwerden auslösen kann, sollte diese Warnung ernst nehmen und vorab überlegen, ob ein Besuch unter diesen Bedingungen infrage kommt.

Die Ausstellung enthält keine pauschale gesundheitliche Verträglichkeitszusage. Die Effekte sind Bestandteil des Konzepts, können aber je nach Installation und persönlicher Empfindlichkeit unterschiedlich wahrgenommen werden. Bei Unsicherheit sollte die Entscheidung nicht erst im dunklen Ausstellungsraum fallen. Es ist sinnvoll, die Hinweise der Galerie vor dem Besuch zu lesen und gegebenenfalls beim Haus nach den aktuellen Bedingungen zu fragen.

Wer mit Kindern kommt, kann die Tageszeit und das Tempo des Rundgangs entsprechend wählen. Für Familien ist ein Vormittags-Slot oft organisatorisch einfacher, weil die Räume dann weniger voll sein können. Das ändert jedoch nichts an der Warnung vor Licht-, Stroboskop- und Flimmereffekten. Kinder sollten während des Besuchs begleitet werden; bei Unwohlsein oder einer unerwarteten Reaktion sollte der Rundgang sofort unterbrochen werden.

Licht-, Stroboskop- und Flimmereffekte sind ein zentraler Bestandteil der Ausstellung. Bei fotosensibler Epilepsie und bekannter Empfindlichkeit gegenüber flackerndem Licht sollte der Besuch vorab sorgfältig abgewogen werden.

Zugang zu den Etagen

Die Barrierefreiheit ist solide, hat aber eine organisatorische Einschränkung. Der 2. Stock ist barrierefrei erreichbar. Das 3. Obergeschoss kann für Rollstuhlfahrer über einen Aufzug zugänglich sein, allerdings nur auf Anfrage. Wer auf den Aufzug angewiesen ist, sollte den Bedarf möglichst bereits bei der Buchung oder telefonisch vor dem Besuch anmelden. So kann das Personal den Zugang vorbereiten, und unnötige Wartezeiten am Aufzug lassen sich vermeiden.

Bei der Anmeldung sollten Besucher nicht nur den Aufzug erwähnen, sondern auch klären, ob für den gesamten geplanten Rundgang besondere Bedingungen gelten. Die räumliche Situation in einem historischen Gebäude kann sich von der eines neu errichteten Museums unterscheiden. Ein kurzer Kontakt im Vorfeld ist daher verlässlicher, als sich erst am Eingang auf eine spontane Lösung zu verlassen.

Im Eingangs- und Treppenbereich ist das Haus beleuchtet. Innerhalb der Installationen wechseln die Lichtverhältnisse dagegen deutlich. Wer sich bei Dunkelheit unsicher fühlt oder empfindlich auf schnelle visuelle Wechsel reagiert, sollte sich Zeit lassen und nicht versuchen, den Rundgang möglichst schnell zu absolvieren.

Taschen und Jacken können an der Garderobe abgegeben werden. Das ist bei den interaktiven Stationen nicht nur bequem, sondern schafft auch Bewegungsfreiheit. Große Taschen können in engen Bereichen hinderlich sein und versehentlich andere Besucher oder die Ausstellungseinrichtung berühren.

Anreise und Orientierung im historischen Gebäude Celetná 15

Die Adresse lautet Celetná 596/15, 110 00 Praha 1. Das Gebäude liegt in der Prager Altstadt zwischen dem Platz der Republik und dem Altstädter Ring. Die Lage ist zentral, aber der Eingang kann beim ersten Vorbeigehen leicht übersehen werden. Die Celetná ist eine belebte historische Straße mit zahlreichen Fassaden, Geschäften und Durchgängen; wer nur auf ein großes, modernes Galerieschild achtet, läuft unter Umständen daran vorbei.

Mit Metro, Straßenbahn und zu Fuß

Wer mit der Metro anreist, steigt an der Station Náměstí Republiky der Linie B aus und läuft von dort ungefähr fünf Minuten in Richtung Altstadt. Das Gemeindehaus dient als markanter Orientierungspunkt. Von dort führt der Weg weiter durch die Celetná. Die Straßenbahnhaltestellen Náměstí Republiky und Dlouhá třída liegen ebenfalls in Reichweite, sodass sich die Galerie gut in eine Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr einbauen lässt.

Für die meisten Besucher ist der ÖPNV die unkomplizierteste Option. Parkplätze in der Altstadt sind rar und teuer, während die Zufahrt für Touristenbusse in der Celetná eingeschränkt ist. Wer mit dem Auto bis in die Nähe fährt, gewinnt deshalb nicht automatisch Zeit. Je nach Tageszeit kann die Suche nach einem Stellplatz länger dauern als der anschließende Fußweg.

Wer ohnehin im Zentrum unterwegs ist, kann die Galerie problemlos zu Fuß erreichen. Die Celetná verbindet den Platz der Republik mit dem Altstädter Ring und gehört zu den wichtigsten Verbindungen durch die Altstadt. Das macht die Lumia Gallery zu einem passenden Zwischenstopp nach einem Rundgang durch das Zentrum oder vor einem Essen in der Umgebung.

Der Eingang und die Orientierung im Haus

Celetná 15 ist ein historisches Prager Gebäude: schmal, hoch und mit einer Fassade, die sich in das geschlossene Straßenbild einfügt. Der Eingang zur Galerie liegt im Erdgeschoss, die Ausstellung beginnt im 2. Stock. Ein Aufzug führt nach oben; für mobile Besucher ist das Treppenhaus daneben in der Regel die schnellere Variante.

Die Galerie teilt sich das Gebäude mit anderen Mietern. Wer im Erdgeschoss ankommt, sollte deshalb auf das Hinweisschild achten und nicht davon ausgehen, dass der gesamte Eingangsbereich ausschließlich zur Ausstellung gehört. Das Ticket wird am Einlass digital oder ausgedruckt vorgezeigt. Wer spontan kommt, kauft es direkt an der Kasse im Erdgeschoss.

Für die letzten Minuten vor dem Einlass sollte man nicht mit einem Navigationspunkt an der Gebäudefassade allein planen. In der Altstadt können Abweichungen zwischen dem Kartenstandort und dem tatsächlichen Zugang verwirren. Die Hausnummer ist der zuverlässigste Bezugspunkt. Wer mit einem Online-Ticket unterwegs ist, hat außerdem einen guten Grund, nicht erst beim Eingang nach dem richtigen Zugang zu suchen: Das gebuchte Zeitfenster sollte in die Wegplanung einbezogen werden.

Den Besuch mit dem restlichen Prag-Programm verbinden

Die zentrale Lage ist ein praktischer Vorteil, wenn die Lumia Gallery nicht als alleiniger Tagespunkt gedacht ist. Vor oder nach dem Besuch lassen sich mehrere Wege miteinander verbinden:

  • Vom Platz der Republik ist die Galerie zu Fuß erreichbar und kann mit einem Besuch des Gemeindehauses oder einem Altstadtspaziergang kombiniert werden.
  • Vom Altstädter Ring führt der Weg durch die Celetná direkt in Richtung Galerie.
  • Wer am späten Nachmittag eintritt, kann den Besuch anschließend mit einem Abendessen in der Altstadt verbinden.
  • Für Familien oder Besucher mit begrenzter Zeit eignet sich die Ausstellung als kompakter Programmpunkt zwischen zwei längeren Aktivitäten.

Die Aufenthaltsdauer von 45 bis 60 Minuten macht die Planung vergleichsweise einfach. Dennoch sollte der Besuch nicht zu eng zwischen zwei festen Terminen liegen. Die Galerie ist zwar kein Ort, an dem man zwangsläufig mehrere Stunden verbringt, aber die Installationen laden dazu ein, an einzelnen Stellen länger stehen zu bleiben. Außerdem kann der Einlass am Wochenende mehr Zeit beanspruchen als an einem ruhigen Vormittag.

Besuch effizient abschließen

Die Lumia Gallery ist kein Ort für einen ganzen Tag, sondern für eine konzentrierte Stunde. Wer die interaktive Lichtkunst nicht nur im Vorübergehen betrachtet, sondern an den Stationen verweilt, hat nach 45 bis 60 Minuten das Wesentliche gesehen. Wer mehr Zeit mitbringt, kann einzelne Installationen mehrfach durchlaufen. Viele reagieren auf die eigene Bewegung und zeigen bei jedem Durchgang andere Bilder oder Perspektiven.

Mein pragmatischer Rat für alle, die Tickets kaufen Lumia Gallery Prag wollen: Buchen Sie online, vergleichen Sie bei Drittanbietern den Gesamtpreis, wählen Sie das Zeitfenster passend zum restlichen Prag-Programm und melden Sie einen benötigten Aufzug vorab an. Vor allem aber sollten Sie die Warnung vor Stroboskoplicht, Flimmern und anderen starken Lichteffekten nicht als nebensächlichen Standardhinweis behandeln. Für Personen mit fotosensibler Epilepsie wird der Besuch ausdrücklich nicht empfohlen; auch bei bekannter Lichtempfindlichkeit ist eine sorgfältige Abwägung angebracht.

Sind Ticket, Anreise und Zeitfenster geklärt, bleibt vor Ort mehr Aufmerksamkeit für das eigentliche Konzept. Die Lumia Gallery funktioniert dann am besten, wenn man nicht versucht, die 24 Stationen möglichst schnell abzuhaken. Licht ist hier kein dekorativer Zusatz, sondern das Material der Ausstellung — und es verändert sich mit jedem Schritt durch den Raum.

Praktische Hinweise

Währung: CZK

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

Häufige Fragen

Warum sollte ich mein Ticket für die Lumia Gallery online kaufen?
Online-Tickets bieten einen Preisvorteil von etwa 13 Prozent gegenüber dem Kassenpreis und ermöglichen die Reservierung eines festen Zeitfensters zur besseren Planung.
Wie lange sollte ich für den Besuch der Lumia Gallery einplanen?
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 45 bis 60 Minuten, wobei sich ein längerer Aufenthalt empfiehlt, wenn man die interaktiven Stationen intensiv nutzen möchte.
Sind die Ausstellungsräume barrierefrei zugänglich?
Der 2. Stock ist barrierefrei erreichbar. Der Zugang zum 3. Obergeschoss ist für Rollstuhlfahrer per Aufzug möglich, muss jedoch vorab bei der Galerie angemeldet werden.
Darf man in der Lumia Gallery fotografieren?
Das Fotografieren und Filmen ist an den meisten Stationen erlaubt, sofern kein Blitz verwendet wird. Stative und Selfie-Sticks sind aus Sicherheits- und Platzgründen nicht gestattet.
Wie komme ich am besten zur Lumia Gallery?
Die Galerie liegt zentral in der Celetná 15. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Metro oder Straßenbahn bis Náměstí Republiky) ist aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten in der Altstadt die empfehlenswerteste Option.

Foto: JiriMatejicek / CC BY-SA 4.0 — Wikimedia Commons