Straßen- & Verkehrswegebau: so vergleichen Sie Ihre Optionen

60 bis 90 Minuten. So lange dauert ein typischer Durchgang durch die über 50 interaktiven Exponate des Cosmos Museum in Warschau, verteilt auf zwei Etagen in der ul. Łucka 15/3.

Straßen- & Verkehrswegebau: so vergleichen Sie Ihre Optionen

Cosmos Museum Warschau: Tickets, Zeitfenster und Besuchslogistik ohne Umweg

Wer ohne klares Zeitfenster und ohne passende Ticketkategorie anreist, verliert davon womöglich einen beträchtlichen Teil an der Warteschlange, beim Sortieren der Buchung oder beim Klären offener Fragen an der Kasse. Das Haus ist ein kommerzieller Erlebnisort mit deutlichem Foto-Schwerpunkt, kein Forschungsbetrieb. Wer den Besuch wie einen festen Programmpunkt behandelt, kommt planbarer durch und hat mehr Zeit für die Exponate.

Tickets und Preise

Cosmos Museum

4,3/5 · 183 BewertungenPreise geprüft am 09. August 2026Begrenzte Plätze

I

Sparen

Offizielle Kasse und Online-Kauf

  • Erwachsene 40 PLN
  • Kind 24 PLN
  • Ermäßigt 19 PLN
Preise in Kassenwährung
An der Kasse

40 PLN

Offizielle Website

II

Eintrittskarte

Eintrittskarte · Nur noch 9 Plätze heute

Diese Eintrittskarte beinhaltet den Zugang zu Illusionen und interaktiven Exponaten.

4,1·173 Bewertungen

Preise sind Richtwerte: den endgültigen Tarif und freie Termine zeigt die Partnerseite.Buchung über unseren Partner GetYourGuide

Das gilt besonders an Tagen, an denen viele Besucher gleichzeitig vor Ort sind. Das Museum lebt von Installationen, Spiegeln, optischen Täuschungen und Räumen, in denen man nicht einfach nur hindurchgeht, sondern ausprobiert, fotografiert und auf den passenden Moment wartet. Die eigentliche Entscheidung fällt deshalb nicht erst am Eingang. Sie fällt bei der Wahl des Tickets, des Zeitfensters und der Gepäckstrategie.

Ein Zeitfenster schafft Planbarkeit, ersetzt aber keine pünktliche Anreise. Wer erst vor dem Eingang beginnt, die Buchungsdetails zu prüfen, hat den wichtigsten Teil der Vorbereitung bereits verpasst.

Preisstruktur und Tarifoptionen: Kategorien vor der Buchung festlegen

Das Ticketsystem des Cosmos Museum arbeitet mit klar abgegrenzten Personenkategorien. Erwachsene, Ermäßigte, Kinder bis einschließlich 12 Jahre, Senioren ab 60 Jahren sowie Personen mit Behinderung werden getrennt geführt. Für Familien gibt es drei Paketvarianten: zwei Erwachsene mit einem Kind, zwei Erwachsene mit zwei Kindern und zwei Erwachsene mit drei Kindern.

Die Preisstufen folgen einem nachvollziehbaren Muster. Familienpakete bündeln eine bestimmte Personenkonstellation; sie sind also nicht automatisch für jede Gruppe mit Kindern die beste Wahl. Entscheidend ist, wer tatsächlich mitkommt und welche Kategorie für jede Person gilt.

KategorieWer fällt darunter
ErwachseneVollzahler ohne Ermäßigung
ErmäßigtSchüler und Studierende ab 12 Jahren
KindBis einschließlich 12 Jahre
SeniorAb 60 Jahren
Person mit BehinderungNach den jeweils geltenden Nachweisbedingungen
Familie 2+1Zwei Erwachsene und ein Kind
Familie 2+2Zwei Erwachsene und zwei Kinder
Familie 2+3Zwei Erwachsene und drei Kinder

Bei der Altersgrenze lohnt sich ein genauer Blick auf die Kombination aus Alter und Status. Kinder werden bis einschließlich 12 Jahre in der Kinderkategorie geführt. Schüler und Studierende können ab 12 Jahren in die ermäßigte Kategorie fallen. Das Alter allein garantiert die Ermäßigung jedoch nicht: Ein 13. Geburtstag führt nicht automatisch dazu, dass eine Person als ermäßigt gilt. Maßgeblich ist, ob sie die Voraussetzungen als Schüler oder Studierender erfüllt und den erforderlichen Nachweis vorlegen kann.

Auch bei einem 12-jährigen Kind kann die konkrete Zuordnung deshalb von der jeweiligen Buchungssituation und den Nachweisregeln abhängen. Wer für mehrere Personen bucht, sollte nicht nur nach dem Geburtsjahr sortieren, sondern die Bedingungen des gewählten Tarifs lesen. Ein falscher Klick ist hier ärgerlicher als die kurze Prüfung vor dem Bezahlen, denn online gekaufte Tickets sind vom Umtausch und von der Rückgabe ausgeschlossen.

Besucher mit Behinderung sollten die genauen Zugangsbedingungen und mögliche Regelungen für Begleitpersonen vorab direkt beim Museum prüfen. Die Kategorie beschreibt nicht automatisch jede praktische Frage des Besuchs. Dazu gehören etwa der Zugang zu den Etagen, die Bedingungen für einen Nachweis und die Frage, ob eine Begleitperson eigene Voraussetzungen erfüllen muss.

Familien, deren Zusammensetzung nicht in die Varianten 2+1, 2+2 oder 2+3 passt, buchen die Tickets in den passenden Einzelkategorien. Das betrifft etwa Alleinerziehende mit zwei Kindern, drei Erwachsene mit einem Kind oder Patchwork-Konstellationen. Hier lohnt sich ein kurzer Vergleich zwischen Einzelkarten und dem nächstgelegenen Familienpaket. Nicht jede scheinbar ähnliche Kombination ist tariflich gleich behandelt.

Die Rechnung ist unkompliziert:

1. Personen einzeln den Kategorien zuordnen. Erwachsene, Kinder, Schüler oder Studierende, Senioren und Personen mit Behinderung nicht in einer Sammelgruppe zusammenwerfen.

2. Passende Nachweise einplanen. Eine Ermäßigung ist keine reine Altersangabe, sondern kann an den Status und dessen Nachweis gebunden sein.

3. Familienpaket gegen Einzelpreise halten. Das Paket passt nur, wenn die vorgesehene Zusammensetzung tatsächlich erfüllt ist.

4. Erst danach Datum und Zeitfenster festlegen. Bei nicht umtauschbaren Tickets sollte die Reihenfolge nicht umgekehrt werden.

Wer sich beim Datum, bei der Personenzahl oder bei der Kategorie vertut, muss damit rechnen, neu buchen zu müssen. Wer noch auf die Zusage eines Familienmitglieds wartet, reserviert daher besser nicht vorsorglich ein größeres Paket. Die sichere Variante ist, die Gruppe erst zu zählen und dann den Kauf abzuschließen.

Für Reisegruppen und Schulklassen gelten möglicherweise andere Abläufe als für Einzelbesucher. Statt eine größere Gruppe ohne weitere Prüfung in den regulären Warenkorb zu legen, ist eine frühzeitige Anfrage beim Museum sinnvoll. So lässt sich klären, welche Buchungsform vorgesehen ist und ob für den gewünschten Termin genügend Kapazität vorhanden ist. Eine konkrete Gruppengröße oder eine bestimmte technische Einschränkung des Systems sollte man dabei nicht unterstellen; entscheidend ist die Bestätigung für den eigenen Termin.

Online-Buchung und Zeitfenster: die Einlasszeit ernst nehmen

Wer online bucht, wählt ein Zeitfenster. Das Ticket ist ab dem gebuchten Slot 15 Minuten lang gültig. Diese kurze Spanne ist für die Anreise wichtiger als die reine Entfernung zur ul. Łucka. Zwischen Hotel, Haltestelle und Museum können Verzögerungen entstehen, die auf dem Stadtplan nicht sichtbar sind: ein verspätetes Verkehrsmittel, ein längerer Weg innerhalb eines Bahnhofs, eine ungeplante Suche nach dem Eingang oder eine Gruppe, die sich erst sammeln muss.

Wer ohne Online-Buchung anreist, versucht sein Glück an der Tageskasse. Dann hängt der Einlass von der aktuellen Auslastung und der Verfügbarkeit ab. Das kann funktionieren, macht den Besuch aber weniger planbar. Gerade wer das Museum in einen festen Warschau-Tag mit weiteren Reservierungen einbauen will, sollte nicht darauf setzen, dass am gewünschten Zeitpunkt noch Karten verfügbar sind.

Das 15-Minuten-Fenster ist kein unverbindlicher Vorschlag. Planen Sie die Ankunft so, dass Sie vor Beginn des Slots am Eingang sind, nicht erst dort nach einer verspäteten Alternative suchen.

Drei Punkte entscheiden bei der Buchung mehr als ein kleiner Preisunterschied zwischen zwei Angeboten:

Die Anreise nicht auf Kante planen

Wer mit Tram, Metro oder Taxi kommt, sollte einen realistischen Puffer einbauen. Dabei geht es nicht um eine künstlich exakte Minutenrechnung, sondern um eine Reserve für die letzten Meter. Ein Zeitfenster, das auf dem Papier erreichbar ist, kann in der Praxis zu knapp sein, wenn die Verbindung wechselt oder der Eingang nicht sofort gefunden wird.

Bei einer Anreise aus dem Stadtzentrum ist die Verbindung in der Regel gut planbar, dennoch sollte man nicht erst zum Beginn des Slots aus dem Hotel aufbrechen. Wer vom Flughafen kommt, kalkuliert die gesamte Strecke einschließlich Umstieg, Gepäck und Orientierung vor Ort. Die tatsächliche Dauer hängt von Verkehr, Verbindung und Tageszeit ab; eine pauschale Fahrzeit ist deshalb weniger hilfreich als ein großzügiger Ankunftspuffer.

Die Verspätungsregeln nicht selbst erfinden

Wer das Zeitfenster deutlich verpasst, riskiert, dass der Einlass nicht mehr möglich ist. Welche Kulanz bei einer Verspätung gilt, sollte man nicht aus allgemeinen Erfahrungen mit anderen Museen ableiten. Die genaue Regelung ist vorab beim Museum zu erfragen, wenn eine verspätete Ankunft absehbar ist.

Das ist besonders relevant bei nicht erstattbaren Tickets. Eine Nachricht oder Anfrage vor dem Termin kann zwar keine Änderung garantieren, ist aber verlässlicher als die Annahme, man werde vor Ort schon noch in einen späteren Slot rutschen.

Den Anbieter und die Bedingungen vergleichen

Tickets sind über verschiedene Anbieter erhältlich, darunter Plattformen für polnische Kultur- und Freizeitangebote. Vor dem Kauf sollte man nicht nur auf den Endpreis schauen. Relevant sind auch Datum, Zeitfenster, Personenkategorie, Stornierungsbedingungen und die Frage, ob die Buchungsbestätigung direkt vorgezeigt werden kann.

Die Preise können je nach Anbieter leicht variieren. Bei Familientickets oder mehreren Einzelkarten fällt ein kleiner Unterschied stärker ins Gewicht als bei einem einzelnen Vollpreisticket. Gleichzeitig ist ein vermeintlich günstiger Tarif keine gute Wahl, wenn die Kategorie nicht zur Person passt oder die Bedingungen für eine Änderung unklar bleiben. Wer nach „Cosmos Museum Tickets“ sucht, sollte deshalb nicht beim erstbesten Treffer buchen, sondern die Angaben im letzten Buchungsschritt kontrollieren.

Vormittags unter der Woche ist die Auslastung häufig niedriger als am späten Nachmittag oder am Wochenende. Das ist keine Garantie für leere Räume, kann aber die Auswahl erleichtern. Wer die Möglichkeit hat, einen ruhigeren Termin zu wählen, profitiert vor allem an den Foto-Stationen: Man muss weniger warten, bis ein Motiv frei wird, und kann die Installation besser aus dem vorgesehenen Blickwinkel aufnehmen.

Logistik vor Ort: Adresse, Etagen und Gepäck

Das Museum liegt in der ul. Łucka 15/3, Postleitzahl 00-842, im Stadtteil Wola. Die Adresse ist zentral gelegen und mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Die Ausstellung verteilt sich auf zwei Etagen in einem älteren Bestandsgebäude. Der Eingang ist ebenerdig; innerhalb der Ausstellung führt der Weg zwischen den Ebenen über das Treppenhaus.

Für die Vorbereitung sind drei praktische Fragen wichtiger als eine möglichst detaillierte Anfahrtsbeschreibung.

Was darf mit hinein?

Taschen, Rucksäcke und Beutel mit Außenmaßen über 55 × 35 × 20 cm werden nicht in den Ausstellungsbereich mitgenommen. Wer mit Reisegepäck, einem großen Tagesrucksack oder einer voluminösen Einkaufstasche unterwegs ist, sollte deshalb vor dem Besuch eine Lösung organisieren.

Eine konkrete externe Gepäckaufbewahrung lässt sich nicht verlässlich als Standardroute angeben. Ob am Ausgangspunkt der Reise, im Hotel, an einem Bahnhof oder an einer anderen Stelle: Das Gepäck sollte vor der Fahrt zum Museum so verstaut sein, dass man nicht erst am Eingang improvisieren muss. Auf eine bestimmte Schließfachanlage oder eine bestimmte Fahrtdauer sollte man sich nur verlassen, wenn diese Information für den eigenen Tag aktuell bestätigt ist.

Kleine Taschen innerhalb der zulässigen Maße sind für den Besuch deutlich unkomplizierter. Trotzdem sollte man nur das Nötigste mitnehmen. In einem Museum mit engen Wegen, Treppen und interaktiven Stationen ist jedes zusätzliche Gepäckstück ein Hindernis — für die eigene Gruppe ebenso wie für andere Besucher.

Wie ist der Rundgang organisiert?

Die Exponate liegen auf zwei Etagen. Der Wechsel erfolgt über das Treppenhaus; ein Aufzug ist nicht vorhanden. Kinderwagen, Rollatoren, Gehhilfen und größere Taschen sind deshalb nicht nur eine Frage des Komforts, sondern der tatsächlichen Erreichbarkeit.

Wer mit Kindern kommt, sollte vorab überlegen, ob der Kinderwagen für die gesamte Strecke benötigt wird oder ob eine andere Lösung praktikabler ist. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist entscheidend, dass die obere Etage nicht über einen Aufzug erreichbar ist. Diese bauliche Gegebenheit kann der Grund sein, den Besuch anders zu planen oder vorher direkt beim Museum nach den aktuell zugänglichen Bereichen zu fragen.

Welche Öffnungszeiten gelten?

Montag bis Freitag ist das Museum von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, am Samstag und Sonntag von 09:00 bis 21:00 Uhr. Der letzte Einlass liegt in der Regel vor der Schließung. An polnischen Feiertagen können abweichende Zeiten gelten. Deshalb sollte man die Öffnungszeit nicht aus einem alten Reiseplan übernehmen, sondern vor dem Besuch auf der offiziellen Museumsseite prüfen.

Öffnungszeiten und Zeitfenster sind dabei zwei verschiedene Dinge. Selbst wenn das Haus geöffnet ist, bedeutet das nicht automatisch, dass ein spontaner Einlass zu jedem gewünschten Zeitpunkt möglich ist. Wer einen bestimmten Slot braucht, bucht ihn vorab oder prüft die Tageskasse mit dem Bewusstsein, dass die Verfügbarkeit begrenzt sein kann.

Barrierefreiheit und infrastrukturelle Einschränkungen

Das Gebäude ist nicht vollständig barrierefrei. Der entscheidende Punkt ist der fehlende Aufzug zur oberen Etage. Wer auf einen Rollstuhl, einen Rollator oder eine Gehhilfe angewiesen ist, hat dort keinen regulären Zugang. Damit sind auch die Exponate auf dieser Ebene nicht ohne Weiteres erreichbar.

Das ist keine Nebensache, die man erst am Eingang klären sollte. Wer mit mobilitätseingeschränkten Familienmitgliedern, einem Kleinkind im Buggy oder einer Begleitperson mit besonderen Anforderungen kommt, sollte die bauliche Situation in die Entscheidung einbeziehen. Die Frage lautet nicht nur, ob man in das Gebäude gelangt, sondern ob der geplante Rundgang in der gewünschten Form möglich ist.

Bei Personen mit Behinderung empfiehlt sich eine direkte Anfrage beim Museum. Dabei können die konkret zugänglichen Bereiche, die Bedingungen für Begleitpersonen und die Möglichkeiten vor Ort geklärt werden. Eine pauschale Zusage für die gesamte Ausstellung wäre angesichts der zweigeschossigen Anlage nicht seriös.

Der Schwerpunkt des Museums liegt auf optischen Illusionen, Spiegelinstallationen und visuell konzipierten Foto-Objekten. Der Erlebniswert entsteht durch Licht, Perspektive, räumliche Verzerrung und die Interaktion mit den Installationen. Für Besucher, die auf akustische, haptische oder andere Formen der Zugänglichkeit angewiesen sind, lässt sich daraus jedoch keine allgemeine Aussage über jedes einzelne Exponat ableiten.

Die Ausstattung kann von Station zu Station unterschiedlich sein. Wer bestimmte Anforderungen hat, sollte deshalb nicht nur nach der allgemeinen Barrierefreiheit fragen, sondern möglichst konkret nach den Bereichen, die für die eigene Gruppe relevant sind. Das gilt auch für Begleitpersonen: Ein fehlender Aufzug und ein enges Treppenhaus betreffen die gemeinsame Route, nicht nur die Person mit Mobilitätseinschränkung.

Exponate und Besuchsdauer: Was 60 bis 90 Minuten tatsächlich bedeutet

Über 50 interaktive Stationen auf zwei Etagen, dazu optische Illusionen, Spiegelinstallationen und digitale Kunstobjekte, die für Fotoaufnahmen konzipiert sind: Der Besuch ist weniger ein linearer Museumsrundgang als eine Folge einzelner Situationen. Man bleibt an einem Motiv stehen, probiert eine Perspektive aus, wartet kurz auf einen freien Bereich oder macht ein zweites Bild, weil das erste nicht funktioniert hat.

Die durchschnittliche Besuchsdauer liegt bei 60 bis 90 Minuten. Diese Angabe ist eine realistische Planungsgröße, aber kein exakt getakteter Ablauf. Sie sagt nicht voraus, wie viele Minuten am Eingang, an einzelnen Stationen oder auf einer bestimmten Etage vergehen. Das hängt von der Auslastung, der eigenen Gruppe und dem persönlichen Interesse an den Installationen ab.

Wer den Besuch in einen Tagesplan einbaut, sollte deshalb nicht nur die reine Aufenthaltsdauer rechnen. Hinzu kommen Anreise, Orientierung, mögliche Wartezeit und der Weg zum nächsten Programmpunkt. Bei Familien mit Kindern kann die Verweildauer an interaktiven Exponaten deutlich variieren. Manche Stationen sind in wenigen Augenblicken verstanden, andere laden dazu ein, mehrere Aufnahmen oder Perspektiven auszuprobieren.

Ein sinnvoller Rundgang beginnt nicht zwingend mit dem vermeintlich wichtigsten Motiv. Wer bereits aus sozialen Netzwerken bekannte Foto-Stationen gezielt ansteuern will, kann sich vor Ort zuerst orientieren und dann entscheiden, ob die aktuelle Auslastung einen direkten Besuch sinnvoll macht. Wer ohne festen Fotoplan kommt, fährt meist besser damit, die Ausstellung nicht zu hektisch abzuarbeiten.

An stark besuchten Tagen entstehen Wartezeiten vor beliebten Installationen. Einen garantierten Trick, mit dem sich diese Schlangen zuverlässig umgehen lassen, gibt es nicht. Man kann den Rundgang flexibel beginnen, weniger frequentierte Stationen zuerst ansehen oder später zu einem bekannten Motiv zurückkehren. Das funktioniert vor allem dann, wenn die Besucherführung und der aktuelle Andrang es zulassen.

Die 60 bis 90 Minuten sind ein Durchschnitt, kein Stundenplan. Planen Sie genug Zeit für Wege, Wartephasen und die Stationen ein, an denen Ihre Gruppe tatsächlich hängen bleibt.

Für Foto-Enthusiasten sind die ersten oder späteren Zeitfenster oft interessant, weil die Besucherzahl dann geringer sein kann. Tageszeit und Wetter verändern die künstliche Beleuchtung im Museum nicht grundsätzlich; die Zahl der Menschen im Raum kann dagegen einen deutlichen Unterschied machen. Wer allein oder in kleiner Gruppe fotografiert, hat dann eher die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen und einen Bildausschnitt in Ruhe zu wählen.

Größere Gruppen sollten den Termin nicht erst im letzten Moment organisieren. Das bedeutet nicht, dass es eine bestimmte Mindestgröße oder eine besondere Systemlogik gibt. Der praktische Grund ist einfacher: Mehr Personen müssen denselben Slot, dieselbe Anreise und dieselbe Ticketzuordnung zusammenbringen. Eine frühzeitige Anfrage beim Museum kann klären, ob die geplante Konstellation über den regulären Kauf abbildbar ist.

Die Buchung erst abschließen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen

Am Ende sind es keine komplizierten Regeln, die über einen entspannten Besuch entscheiden, sondern einige sauber aufeinander abgestimmte Angaben. Das Datum muss stimmen, die Personenkategorien müssen zur tatsächlichen Gruppe passen, und das Zeitfenster muss mit der Anreise erreichbar sein. Bei online gekauften Tickets ist Nachlässigkeit besonders unpraktisch, weil eine Rückgabe oder ein Umtausch ausgeschlossen sein kann.

Vor dem Bezahlen lohnt sich daher dieser kurze Abgleich:

  • Personen einzeln zählen: Erwachsene, Kinder, Schüler oder Studierende, Senioren und Personen mit Behinderung nicht vorschnell zusammenfassen.
  • Ermäßigung nicht mit Alter verwechseln: Schüler und Studierende ab 12 Jahren können ermäßigt buchen; das Alter allein reicht nicht automatisch aus.
  • Familientarife nur bei passender Zusammensetzung wählen: 2+1, 2+2 und 2+3 sind konkrete Konstellationen, keine allgemeine Familienkategorie.
  • Gepäckmaß einhalten: Taschen und Rucksäcke über 55 × 35 × 20 cm gehören nicht in den Ausstellungsbereich.
  • Treppenhaus einplanen: Die Ausstellung liegt auf zwei Etagen, ein Aufzug ist nicht vorhanden.
  • Anreise mit Reserve organisieren: Das 15-Minuten-Fenster lässt wenig Raum für spontane Verzögerungen.
  • Bei besonderen Anforderungen nachfragen: Barrierefreiheit, Begleitpersonen, Gruppen und Feiertagsöffnungszeiten sollten direkt beim Museum geklärt werden.

Wer diese Punkte vor der Buchung sortiert, reduziert den Klärungsbedarf an der Kasse und vermeidet die häufigsten Überraschungen im Treppenhaus. Das Cosmos Museum lässt sich mit 60 bis 90 Minuten gut in einen Warschau-Tag einbauen — vorausgesetzt, die Tickets sind passend gewählt, das Gepäck bleibt außerhalb der Maßgrenze und die Gruppe kommt rechtzeitig zum gebuchten Slot.

Die eigentliche Kunst besteht hier nicht darin, möglichst viele Stationen in möglichst kurzer Zeit abzuhaken. Sie besteht darin, die Bedingungen des Hauses ernst zu nehmen: begrenztes Einlassfenster, zwei Etagen, wechselnde Auslastung und ein Rundgang, der von Bildern und Interaktion lebt. Wer das vorab berücksichtigt, muss vor Ort weniger organisieren und kann sich auf das konzentrieren, wofür der Besuch gedacht ist: die Exponate.

Praktische Hinweise

Währung: PLN

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Besuch im Cosmos Museum Warschau?
Ein typischer Besuch dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Je nach Auslastung, Gruppengröße und persönlichem Interesse können an einzelnen Installationen zusätzliche Warte- oder Aufenthaltszeiten entstehen.
Wie lange ist das Zeitfenster für ein Online-Ticket gültig?
Das Ticket ist ab dem gebuchten Slot 15 Minuten lang gültig. Wer das Zeitfenster deutlich verpasst, riskiert, dass der Einlass nicht mehr möglich ist.
Welche Ticketkategorien gibt es im Cosmos Museum?
Es gibt Kategorien für Erwachsene, Ermäßigte, Kinder bis einschließlich 12 Jahre, Senioren ab 60 Jahren und Personen mit Behinderung. Zusätzlich werden Familienpakete für zwei Erwachsene mit einem, zwei oder drei Kindern angeboten.
Gibt es im Cosmos Museum Warschau einen Aufzug?
Nein, die Ausstellung verteilt sich auf zwei Etagen, die über das Treppenhaus verbunden sind. Ein Aufzug zur oberen Etage ist nicht vorhanden.
Wie groß darf das Gepäck im Cosmos Museum sein?
Taschen, Rucksäcke und Beutel mit Außenmaßen über 55 × 35 × 20 cm dürfen nicht in den Ausstellungsbereich mitgenommen werden. Größeres Gepäck sollte deshalb vor dem Besuch anderweitig verstaut werden.
Wann ist das Cosmos Museum Warschau geöffnet?
Montag bis Freitag ist das Museum von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, am Samstag und Sonntag von 09:00 bis 21:00 Uhr. An polnischen Feiertagen können abweichende Zeiten gelten, die vor dem Besuch auf der offiziellen Museumsseite geprüft werden sollten.