Digitale Prozessoptimierung im Straßenbau: Wirtgen präsentiert neue Technologielösungen
Parallel meldet das US-Fachportal Mobility Engineering Technology eine Demonstration von Wirtgen, in der digitale Technologien entlang des Straßenbau-Ablaufs im Mittelpunkt stehen.

Wirtgen kündigt Digitaldemo im Straßenbau an – was Baustelle und Fuhrpark davon haben
Ein 30-Tonner mit 360 PS und 28 Tonnen Nutzlast: B_I MEDIEN listet den TA 230 Litronic, den Liebherr auf der Steinexpo 2026 zeigt. Parallel meldet das US-Fachportal Mobility Engineering Technology eine Demonstration von Wirtgen, in der digitale Technologien entlang des Straßenbau-Ablaufs im Mittelpunkt stehen. Konkrete technische Daten zur Wirtgen-Schau sind bislang nicht veröffentlicht. Für Fuhrparkleiter und Bauleiter zählt, was sich bei Mietkalkulation, TCO und Maschinenstunden tatsächlich niederschlägt.
Digitale Steuerung schluckt Schnur und Schnurgerade
Die 40-Tonnen-Planierraupe PR 756 G8 Litronic arbeitet mit elektronisch geregeltem hydrostatischem Fahrantrieb. Liebherr kombiniert das Operator Assistance System (OAS) mit 3D Grade. Das Assistenzpaket übersetzt digitale Geländemodelle direkt in die Maschinensteuerung. Der Fahrer plant fein, ohne ständig zur Schnur oder zum Laser zu zucken. Konstante Schubleistung, weniger Korrekturdurchgänge – das drückt die Literleistung pro Quadratmeter Planum und senkt die Maschinenstunden für den nachfolgenden Verdichtungsgang. Wer eine fremde Raupe anmietet, sollte vorab klären, ob 3D Grade und OAS im Tagespreis inkludiert sind oder separat aufgeschlagen werden.
Wiegesysteme ziehen die Ladekette gerade
Liebherr führt den Radlader L 580 XPower live mit Reifenschutzketten und Felsschaufel vor. Der leistungsverzweigte Fahrantrieb kombiniert hydrostatische und mechanische Technik stufenlos. Serienmäßig an Bord: das Liebherr-Wiegesystem mit „Truck Payload Assist". Die Schaufel füllt sich optimal, der Muldenkipper wird nicht überladen. Weniger Standzeiten durch Rückladung, weniger Verschleiß an Antriebsstrang und Reifen, bessere TCO im Ladezyklus. Der TA 230 bringt die Wiegeeinrichtung ebenfalls serienmäßig mit. In gemischten Fuhrparks lohnt die Frage, ob alle Lader mit Truck Payload Assist ausgestattet sind – sonst zieht ein altes Gerät die ganze Kette nach unten.
E-Antrieb für 130-Tonnen-Gerät: Verschleißteile als größter Hebel
Der netzgebundene Elektrobagger R 9150 E arbeitet am Einsatzort lokal emissionsfrei. Der wirtschaftliche Vorteil für Betreiber: Der Elektromotor benötigt erheblich weniger Verschleißteile als ein klassischer Dieselantrieb. Wartungsstunden sinken, Verfügbarkeit steigt, der Geräuschpegel an der Abbaukante fällt. Für Logistik und Messeaufbau setzt Liebherr den Teleskoplader T 60-9s mit hydrostatischem Antrieb ein. Wo das Netz am Abbauort fehlt, liefert der Hersteller den Liduro Power Port 600 (LPO 600) als mobilen Energiespeicher. Wer eine E-Flotte plant, sollte vor der Bestellung die Netzinfrastruktur am Standort prüfen – ohne LPO 600 oder Netzausbau bleibt der R 9150 E ein stationäres Gerät.