Liebherr startet Auslieferung der neuen Raupenbagger-Generation 8
bi berichtet, liefert Liebherr France nach der Bauma 2025 die ersten Kompakt-Raupenbagger der Generation 8 aus.

Wie bau.bi berichtet, liefert Liebherr France nach der Bauma 2025 die ersten Kompakt-Raupenbagger der Generation 8 aus. Die erste Welle umfasst drei Modelle in der Gewichtsklasse von 15 bis 20 Tonnen Einsatzgewicht, alle in Colmar entwickelt. Mit an Bord: eine komplett neue Kabine und optional ein vollhydraulischer Schnellwechsler.
Drei Modelle, klar gestaffelt
Die neue Baureihe besteht aus dem R 915 Compact G8, dem R 917 Compact G8 und dem R 920 Compact G8. Damit füllt Liebherr die Lücke zwischen kompaktem City-Bagger und vollwertigem 20-Tonner – genau das Segment, das auf innerstädtischen Baustellen, im Rohrleitungsbau und im Straßenbau unter beengten Platzverhältnissen täglich gefragt ist. Der R 917 Compact G8 ist dabei ein komplett neu entwickeltes Modell mit rund 17,5 Tonnen Einsatzgewicht und einem Stufe-V-Dieselmotor, der 100 kW (136 PS) liefert. Den bisherigen R 914 Compact der Generation 6 ersetzt der neue R 915 Compact mit 90 kW (122 PS). Den oberen Abschluss der Dreiergruppe bildet der R 920 Compact mit 110 kW (150 PS). Drei Maschinen, eine Klasse, keine Lücke mehr im 15- bis 20-Tonnen-Sortiment. Für den Fuhrpark bedeutet das: gleiche Bedienphilosophie über alle drei Modelle, gleiche Wartungslogik, gleiche Ersatzteilbasis – ein klarer Vorteil, wenn Maschinen zwischen Baustellen getauscht werden.
Kabine, Schnellwechsler, Verschleiß
Alle drei Bagger erhalten die neue „emCab"-Fahrerkabine und das „Intusi"-Bedienkonzept. Elektrische Joysticks statt mechanischer Gestänge – weniger Verschleiß, weniger Spiel in der Steuerung, weniger Ausfallzeiten beim Service. Für den Fuhrparkleiter entscheidender ist ein anderes Detail: Das vollhydraulische Schnellwechselsystem LikuFix ist optional verfügbar. Anbaugeräte wechseln direkt aus der Kabine, manuelles Kuppeln der Hydraulikschläuche entfällt. Das schont die Kupplungen, vermeidet Leckagen an Verschraubungen und reduziert die Wechselzeiten messbar – ein Kostenfaktor, der in jede Tafel gehört. Wer mit wechselnden Werkzeugen kalkuliert, muss LikuFix in jede Anfrage aufnehmen, sonst läuft die Maschine nicht wirtschaftlich.
Wartung planbar, Kosten sichtbar
Über die Online-Dienste MyLiebherr Maintenance und Performance lassen sich Kraftstoffverbrauch, Betriebsstunden und anstehende Service-Intervalle jeder Maschine digital auswerten. Für die Kalkulation nach Stundensatz ist das die Grundlage, die in vielen Betrieben fehlt. Wer seinen Fuhrpark exakt auf Stundenbasis berechnet, bekommt damit belastbare Verbrauchswerte pro Maschine und Einsatz – statt mit Pauschalen zu arbeiten, die niemand nachprüft. Auch für die Auslastungsplanung über mehrere Standorte hinweg liefern die Daten die nötige Transparenz.